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Unified Endpoint Management:
Lösungen für eine effiziente Endgeräteverwaltung

Das Unified Endpoint Management (UEM) beschreibt aus Sicht der IT eine harmonisierte einheitliche Verwaltung aller Endgeräte, den sogenannten „Endpoints“. Dabei spielt es aus Sicht der IT-Abteilung keine Rolle, ob ein Mitarbeiter die vom Unternehmen gestellten Geräte nutzt oder seine eigenen Geräte im Rahmen von „Bring your own device“ (BYOD) einsetzt.

Eine effiziente Lösung zur Endgeräteverwaltung erfüllt daher vor allem zwei Anforderungen:

1. Sie bietet eine sinnvolle und einheitliche Oberfläche, über die alle Endgeräte im Blick behalten werden können.
2. Sie unterstützt diverse technische Features und Funktionalitäten.

Wann zahlt sich eine Unified Endpoint Management Lösung aus?

Inventarisierung der Geräte-Hardware

  • Sicherheit steigern: Die verschiedenen Geräte eines Unternehmens sind ständig Bedrohungen ausgesetzt. Um Sicherheitsrisiken zu minimieren, muss jederzeit ersichtlich sein, welche Software- und Patchversion auf den im Netz registrierten Geräten installiert ist. 
  • Fehlersuche beschleunigen: Die Beseitigung von Hard- und Softwarefehlern gehört zu den alltäglichen Aufgaben in der IT-Abteilung. Eine gut strukturierte Netzdokumentation beschleunigt die Fehlersuche um ein Vielfaches. 
  • Planungszeiten reduzieren: Unternehmen befinden sich im stetigen Wandel. Mitarbeiter kommen und gehen, Geräte veralten etc. Mit einer Geräteinventarisierung kann die Planungszeiten von Neuvergaben abgetretener Geräte oder von Investitionen deutlich reduziert werden. 

Aktualisierung der Software (Patch Management)

  • Zeitersparnis: Das Patchen einzelner Geräte kann ziemlich zeitaufwendig werden. Mit einem vollautomatisierten Patch Management kann dieser Prozess stark beschleunigt werden 
  • Sicherheit: Die Basis für die Sicherheit der Endgeräte ist eine aktuelle Soft- und Hardware. Nur mit einem kontinuierlichen Patch Management kann die Gefahr von Sicherheitslücken reduziert werden. 
  • Kontrolle: Je nach Benutzerrolle, kann die Anforderung an das Patch Management variieren. Bspw. können sich die Zeiten zu denen Patches ausgerollt werden unterscheiden. Sie behalten bei der Aktualisierung der Software immer die volle Kontrolle, ohne Ihre Mitarbeiter in produktiven oder kritischen Zeiten zu stören. 

Installation & Update der Betriebssysteme bzw. Firmware

  • Komplexität senken: Verschiedene Endgeräte unterscheiden sich häufig in den Betriebssystemen. Angefangen bei der Nutzung von iOS oder Android geht es über die Nutzung verschiedener Windows Versionen bis hin zu Variationen der Drucker Firmware. Damit die Geräte auch nach einem Update untereinander problemlos kommunizieren können, kann die Komplexität durch ein Unified Endpoint Management erheblich gesenkt werden. 
  • Aufwände reduzieren: Die Verwaltung der verschiedenen Betriebssysteme bedeutet ohne eine UEM Lösung enorme Aufwände für Administratoren. Die Konsolidierung aller Geräte und ihrer Betriebssystem- sowie Firmwareversionen, reduziert die Aufwände für die Verwaltung und Pflege deutlich. 

Schwachstellen-Management

  • Reaktionszeiten minimieren: Immer häufiger finden sogenannte „Zero-Day-Exploits“, also Angriffe bei denen Sicherheitslücken erst am Tag des Bekanntwerdens, statt. Ein gut organisiertes Schwachstellen-Management hilft dabei auf solche Sicherheitslücken innerhalb kürzester Zeit zu reagieren oder sie zu schließen. 
  • DSGVO Verstöße vorbeugen: Einer der häufigsten Beweggründe für Cyber-Kriminelle ist die Erbeutung von persönlichen Daten. Beim Schwachstellen-Management kann nicht nur auf kurzfristige Sicherheitslücken schnell reagiert werden, sondern automatisierte Prozesse scannen die IT-Umgebung kontinuierlich und rückwirkend auf potenzielle Gefahren, die zu Datenverlusten führen könnten. 

Remote-Zugriffe

  • Sicherheit: Öffentliche und private Netzwerke sind in der Regel deutlich schwächer geschützt als das Firmennetzwerk. Ein Remote Zugriff auf die Unternehmensanwendungen und Daten steigert die Sicherheit beim ortsunabhängigen Arbeiten. 
  • Flexibilität: Flexibilität ist für viele Angestellte einer der wichtigsten Einflussfaktoren für das Wohlbefinden, da nur durch ausreichende Freiheiten die gewünschte Work-Life-Balance gewährleistet wird. Ein Remote Zugriff ermöglicht Heimarbeit gleichermaßen wie die Möglichkeit auf dem Weg zu Kundenterminen auf alle Daten und Anwendungen uneingeschränkt zugreifen zu können. 
  • Geräteunabhängigkeit: Je nach Ort und Anforderung macht es Sinn ein anderes Endgerät zu nutzen. Während E-Mails noch gut über das Smartphone beantwortet werden können, ist die Bearbeitung bspw. von MS Office Dateien besser mit einem Tablet oder Laptop möglich. Das UEM ermöglicht den Usern einen reibungslosen Wechsel zwischen den verschiedenen Endgeräten. 

Backup und Recovery von Daten

  • Aktualität: Beim Backup und Recovery von Daten kommt es vor allem auf die Aktualität an. Bei versehentlicher Löschung oder einem Datenverlust bspw. durch einen Hackerangriff muss sichergestellt werden, dass die Daten möglichst nah am letzten Änderungsdatum wiederhergestellt werden können. 
  • Geschwindigkeit: Sowohl beim Backup als auch bei der Datenwiederherstellung spielt die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Je schneller das Backup durchgeführt werden kann, desto kürzer können die Speicherungszyklen eingestellt werden. Sollte einmal ein Systemausfall aufgrund eines Datenverlustes eintreten, ist es außerdem extrem wichtig alle Daten in kürzester Zeit wiederherstellen zu können, sodass die Mitarbeiter die Arbeit wiederaufnehmen können. 
  • User Experience: Insbesondere beim Backup besteht die Gefahr, dass die Mitarbeiter in ihrem Arbeitsfluss gestört werden, wenn bspw. das Speichern zu viel Arbeitsspeicher benötigt und so das System langsam wird. Beim UEM werden Backups so an das Verhalten der Mitarbeiter angepasst, dass die tägliche Arbeit nicht beeinflusst wird. 

Lizenzmanagement

  • Kostentransparenz: Die Anzahl der Lizenzen in Unternehmen können schnell große Ausmaße annehmen und dementsprechend unübersichtlich werden. Nicht selten kommt es vor, dass für Lizenzen Beiträge gezahlt werden, die gar nicht mehr im Einsatz sind. Ein UEM sorgt mit einer klaren Strukturierung aller Lizenzen für volle Kostentransparenz, wodurch unnötige Kosten vermieden werden können. 
  • Lizenzkonsolidierung: Im UEM werden alle Lizenzen in einer Konsole konsolidiert dargestellt und können so besser verwaltet werden. Die Zeiten für die Prüfung, wann Verlängerungen anstehen und ob diese sinnvoll sind, können so drastisch reduziert werden. 

Unified Endpoint Management vs. Unified Endpoint Security – oder beides?

Unified Endpoint Management und Unified Endpoint Security sind grundsätzlich getrennt voneinander zu betrachten. Das Endpoint Management muss effizient und schnell im Alltag funktionieren. Die Endpunkt Security ist dabei als Strategie zu betrachten, die technische Auswirkungen an die zu verwendende Applikation mit sich bringt. Gerade wenn es Mitarbeitern erlaubt ist, eigene Geräte zur Verfügung zu stellen, gilt es zu prüfen, wie Unternehmensdaten sauber von privaten Daten getrennt werden.

Die Makro Factory als Berater hilft Ihnen, eine für Sie passende Lösung zu finden. Dabei unterscheiden wir zwischen dem Bedarf der kleinen und mittelständischen Unternehmen und den großen System-Herausforderungen von Enterprise Kunden.  

Unsere Partner Matrix42, Citrix und Microsoft liefern dabei das standardisierte Grundgerüst für Ihre Unified Endpoint Management Lösung.

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