Datenbanksysteme

Datenbanksysteme sind das Herzstück fast jedes größeren Informationssystems, das hochperformant und verlässlich mit größeren Mengen an miteinender in Beziehung stehenden Daten umgehen muss.
Datenbanksysteme bestehen aus zwei Teilen, dem Datenbankmanagementsystem, das die strukturierte Speicherung der Daten intern organisiert und alle lesenden und schreibenden Zugriffe auf die Datenbanken kontrolliert, und den eigentlichen Datenbanken, die die Daten in Tabellen vorhalten.
Das Datenbankmanagementsystem kümmert sich um die Multiuserfähigkeit, z.B. durch Zugriffsrechte und Zugriffsschutzmechanismen bei parallelen Zugriffen auf die Datenbanken, und verhindert Inkonsistenzen durch parallele Schreibzugriffe oder Systemabstürze durch Kapselung von Schreibprozessen in Transaktionen und Einsatz von Recovery- und Rollbackmechanismen. Die Daten innerhalb des Datenbanksystems werden indirekt mittels einer Data Manipulation Language, heute fast ausschließlich SQL abgefragt. Der eigentliche Datenbankzugriff und die Datenaufbereitung läuft intern zwischen DBMS und den Datenbank ab und ist herstellerabhängig modellspezifisch.
Die Datenbanken selbst speichern die Daten redundanzfrei und konsistent und sind meistens in mehrere Tabellen aufgeteilt, die jeweils auf möglichst kompakte Datenhaltung ausgelegt sind und mehrfach auftretende Teildaten in eigene Tabellen auslagern, die dann untereinander verknüpft sind. Da alle möglichen Informationen in eine Datenbank gespeichert werden können, stehen innerhalb eines Datenbanksystems verschiedene Datentypen bereit, um die Informationen optimiert vorhalten zu können. Der Datentyp BLOB steht für große Binärobjekte – Bilder, Videos, Office-Dateien, etc. – zur Verfügung, die nicht indizierbar sind und bremsen oft die Datenbankabfragen, weswegen sie gerne in eigene Datenbanktabellen ausgelagert werden.
Um Datenbanksysteme hochverfügbar und noch performanter zu gestalten, gibt es beispielsweise die Möglichkeit, Datenbanken zu clustern, was zwar den Installations- und Managementaufwand deutlich steigert, aber je nach Auslegung erhöhte Ausfallsicherheit, Performance oder eine Kombination aus beiden als Gegenleistung verspricht. Die Einsatzgebiete von Datenbanksystemen sind vielfältig, sie kommen zur Verwaltung Ihrer Infrastruktur (AD, SMS, KV, Paketverwaltung), als Datensammelpunkt für Reportinglösungen und als Speicherbasis von größeren Datenverarbeitungssystemen und Updatemanagementsystemen (WSUS) zum Einsatz.
Das Team der Makro Factory hat langjährige Erfahrung in allen Bereichen der Datanbankimplementierung, -verwaltung und –anpassung und unterstützt Sie gerne bei Ihren Einsatzvorhaben und Migrationsplänen.

