IHK Jahrgangsbestenehrung 2016

Die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe zeichnete erneut die besten Absolventen der IHK-Abschlussprüfungen aus. Geehrt wurden am 10. November all diejenigen, die ihre Ausbildung im Winter 2015 / 2016 und Sommer 2016 mit einem Einserabschluss absolvierten sowie die entsprechenden Ausbildungsbetriebe.

Wir freuen uns, dass Tino Sonntag zu den erfolgreichsten Prüflingen der TechnologieRegion Karlsruhe gehört, und gratulieren ihm herzlich zu seinem Abschluss als Jahrgangsbester.

Tino Sonntag hat 2014 als Systemingenieur bei der Makro Factory angefangen und arbeitet nun als IT Consultant in der Abteilung Business Solutions. Seine besonderen Schwerpunkte liegen im Bereich Business Intelligence sowie in der SharePoint- und Datenbank-Entwicklung.

Die Galaveranstaltung fand im Kongresszentrum Karlsruhe statt und wurde von Pierre M. Krause moderiert.

Neue Workplace-Strategie sorgt bei WAGO weltweit für beste Verbindungen

Mobiles Arbeiten von jedem Ort, schnellere Verfügbarkeit von neuen Applikationen und verbesserte Performance in den internationalen Niederlassungen: WAGO, ein weltweit führender Anbieter von elektrischer Verbindungs- und Automatisierungstechnik , hat mit Citrix-Technologien die Digitalisierung am Arbeitsplatz auf die nächste Stufe geführt.

Am Anfang steht immer eine Idee. Bei der Firmengründung von WAGO im Jahr 1951 war das Ziel, eine sicherere Alternative zum bis dahin üblichen Schraubanschluss in der Verbindungstechnik zu finden. Deshalb entwickelte das Unternehmen die Federklemmtechnik, die seitdem zum Industriestandard geworden ist. Ob in Schaltschränken und Verteilerdosen, auf Tragschienen oder in Leitungskanälen – die Klemm- und Verbindungssysteme von WAGO sind aus der Elektrotechnik längst nicht mehr wegzudenken. In den 1990er Jahren baute das Unternehmen mit dem Geschäftsbereich Automation ein zweites erfolgreiches Standbein auf und zählt heute auch bei I/O-Systemen, Interface-Bausteinen und Stromversorgungen zu den international führenden Anbietern.

WAGO beschäftigt weltweit mehr als 7.000 Mitarbeiter, ca. 2.000 davon alleine im Stammhaus in Minden/Westfalen. Rund 1.000 Mitarbeiter entwickeln, produzieren und prüfen am zweiten deutschen  Logistik- und Produktionsstandort in Sondershausen/Thüringen. Darüber hinaus gehören zur Unternehmensgruppe heute Tochtergesellschaften und Vertretungen auf allen Kontinenten sowie internationale Produktionsstätten in der Schweiz, Polen, den USA, China und Indien.

Während WAGO seine globale Präsenz immer weiter ausdehnt, wird die IT des Unternehmens weiterhin zentral von Minden aus gesteuert. „Den größten Teil unserer IT-Systeme – von CRM-Lösungen über die ERP-Software bis zu Logistikanwendungen – betreiben wir in zwei Rechenzentren hier an unserem Hauptsitz“, berichtet David Kreft, Leiter Systemmanagement, ServiceDesk und Windows Entwicklung bei WAGO. Zentral bereitgestellt werden auch alle wichtigen Client-Anwendungen: WAGO setzt bereits seit vielen Jahren auf Citrix-Technologie, um Geschäftsanwendungen wie Microsoft Office und SAP GUI den weltweit verteilten Mitarbeitern möglichst einfach zugänglich zu machen. Das Unternehmen hat dazu Citrix XenApp-Farmen in Deutschland, den USA […]

Makro Factory GmbH & Co. KG wird Citrix Platinum Solution Advisor

Karlsruhe, 26.11.2015 – Der Platinum Solution Advisor Status ist der höchste Status, die Citrix-Partner für herausragende Leistung erwerben können. Citrix Platinum Solution Advisor kennzeichnen sich durch ein außergewöhnliches Fachwissen in Verbindung mit ausgeprägten Projektkompetenzen und hohem vertrieblichem Engagement. Vor allem eine überdurchschnittliche Kundenausrichtung und Serviceorientierung gehören zu den besonderen Leistungsmerkmalen der Platinum Solution Advisor.

Deutschlandweit haben neben der Makro Factory nur noch fünf weitere Unternehmen den Platinum-Partnerstatus. Die Makro Factory GmbH & Co. KG, die dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, hebt sich von anderen Solution Advisorn durch ihre zusätzlichen Specialist-Titel ab, die potenziellen sowie bestehenden Kunden besonders tiefgehende technische Kompetenz in den Bereichen Cloud-, Netzwerk- und Virtualisierungslösungen demonstrieren.

„Wir sind besonders stolz darauf, als ein mittelständisches Beratungsunternehmen den Platinum Solution Advisor Status bei Citrix erreicht zu haben. Mit diesem Status und den zusätzlichen Specialist-Zertifizierungen erkennt Citrix unsere Umsetzungskompetenz des gesamten Citrix Lösungsportfolios an. Wir freuen uns sehr über diese Bestätigung der erfolgreichen Zusammenarbeit.“, erklärt Peter Dittmar, Geschäftsführer der Makro Factory GmbH & Co. KG.

Peter Goldbrunner, Country Manager Deutschland bei Citrix, gratuliert der Makro Factory: „Makro Factory ist ein Partner, der stets durch seine innovativen und flexiblen Ideen sowie fachlich herausragendes Know-How überzeugt. Citrix und Makro Factory beschreiten bereits seit vielen Jahren einen gemeinsamen Weg und ich freue mich sehr über das Erreichen des wohlverdienten Platinum-Status.“

Makro Factory: IT-Strategieberatung & Umsetzungskompetenz
1995 wurde die Firma Makro Factory als IT-Beratungshaus gegründet. Seitdem sind wir stark gewachsen und an den Standorten Karlsruhe, Freiburg und Nürnberg präsent.

Unsere Kunden schätzen uns seit vielen Jahren als „Trusted Advisor“, der sie bei ihrer IT-Strategie hinsichtlich aller Geschäftsprozesse berät. Gerade hier zeichnen wir uns durch den „Makro“-skopischen Blick aus: Da es unser oberstes Gebot ist, Sie als Kunden ganzheitlich zu verstehen, haben wir unser Wachstum […]

CAD-Virtualisierung: Sicherheit, Flexibilität und Performance aus dem Rechenzentrum

Karlsruhe, 17.11.2015 – Folgenden Fachbeitrag der Makro Factory veröffentlichte die PLM IT vergangenen Freitag im PLM IT Report 6. 2015 auf den Seiten 46 und 47:

 
Wie funktioniert CAD-Virtualisierung?
Virtualisierung bezeichnet die Unterteilung einer Computer-Ressource in mehrere fiktive Instanzen, die sich jeweils wie physische Systeme verhalten.

Um CAD-Arbeitsplätze (Computer-Aided Design) zu virtualisieren, werden zwei zusätzliche Komponenten benötigt: Ein Protokoll, etwa HDX3D, für den Zugriff und die Komprimierung sowie serverfähige Hochleistungsgrafikkarten, die das 2D- und 3D-Rendering beschleunigen und dabei die CPU des Systems entlasten.

HDX3D bietet eine optimale Lösung für den Zugriff auf im Rechenzentrum (RZ) vorgehaltene CAx-Anwendungen (z.B. AutoCAD, CATIA, SolidWorks): Die 3D-Grafik wird lokal an einer Workstation bearbeitet, die auf die Daten und Grafik-Performance des zentralen Servers zugreift. Durch Einsatz der CAD-Virtualisierung benötigen Konstrukteure keine Hochleistungs-PCs mehr, auf denen die CAD-Lösung sowie weitere Entwickler-Tools lokal installiert sind. Der Client muss nur performant genug sein, einen hoch auflösenden HD-Videofilm ruckelfrei abzuspielen. Dieser „interaktive Videofilm“ wird übertragen und dem Anwender durch den HDX-Client als Bild dargestellt.

Je nach Performance-Anforderung können auf einer physischen Grafikkarte mehrere unterschiedliche Grafikprofile parallel betrieben werden. Bei höchsten Performance-Anforderungen, wie bei aufwändigen Simulationen, kann eine komplette Grafikkarte an eine einzige virtuelle Workstation durchgereicht werden.

Auf der Anwenderseite können sowohl normale Desktops als auch ThinClient Technologien verwendet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit von Smartphones oder Tablets aus auf die grafischen Daten zuzugreifen.
Für wen kommt CAD-Virtualisierung infrage?
Bei standortübergreifender Zusammenarbeit ist es ein immens hoher Aufwand eine adäquate CAD-Infrastruktur bereitzustellen. Die hochsensiblen Entwicklungsdaten werden über das öffentliche Netz transportiert und müssen auch in der entfernten Lokation entsprechend gesichert werden. Die regelmäßige Datensynchronisation beansprucht die Netzwerkverbindung enorm.

Zur Zielgruppe zählen alle CAD-Entwickler, die für die 2D- und 3D-Rendering auf hohe Rechenleistung und schnelle Grafik-Performance angewiesen sind. Gerade in der Entwicklung und […]

CAD Roadshow – Der Weg zur Grafik- und CAD-Virtualisierung

Karlsruhe, 30.10.2015 – Eine aufregende Woche neigt sich dem Ende. Diese Woche fanden gleich mehrere Termine zum Thema CAD-Virtualisierung statt.

Durch Globalisierung und die Möglichkeit von daheim aus zu arbeiten steigen die Anforderungen an Flexibilität und Mobilität auch in Zusammenhang mit grafikintensiven Arbeitsplätzen. Bei standortübergreifender Zusammenarbeit ist es jedoch ein immens hoher Aufwand eine adäquate CAD-Infrastruktur bereitzustellen. (mehr …)

Software-defined Data Center ermöglicht IT-Strukturen, die sich Ihrem Bedarf anpassen

Um mit sich ändernden Wettbewerbsbedingungen Schritt halten zu können ist eine hohe Anpassungsfähigkeit des Geschäftsmodells unabdingbar.

Die Anforderungen an die Agilität und Flexibilität der IT-Prozesse steigen kontinuierlich seit die IT-Unterstützung zur Basis vieler Geschäftsprozesse geworden ist. Dass Hardware alleine diesen Anforderungen nicht gerecht werden kann, erkennt man an Entwicklungen wie Cloud Computing, Big Data oder Collaboration.

Ständig steigender Platzbedarf bedingt durch konstant zunehmende Datenmengen führt zu einem Umdenken. Gefordert sind Lösungen, die mehr Performance, ständige Verfügbarkeit, schnelle Zugriffszeiten sowie geringe Energiekosten bieten. Die Zeiten der riesigen Hardware-Racks gehören der Vergangenheit an.

Unternehmen wünschen sich elastische IT-Strukturen, die sich ihrem Bedarf anpassen. Durch entsprechende Software auf allen Ebenen von Server über Netzwerk hin zum Storage werden die Ressourcen beim Software-defined Data Center bzw. Hyperconverged Computing deutlich flexibler verteilt. Die zunehmende Bedeutung der Software führt zu neuen Betriebskonzepten, die das IT-Management effizienter gestalten.

Aus aktuellem Anlass haben wir einige Veranstaltungen für Sie aufgesetzt:

Das Citrix Solution Seminar mit dem Schwerpunkt Software-Defined Workplace – Neue Wege für besseres Arbeiten am 14. Oktober

Die CAD-Roadshow mit Herstellervorträgen und Anwenderberichten rund um das Thema Grafik-Virtualisierung

Über Service Management informieren wir Sie in zwei Webinaren:
Self-Service-Delivery und ServiceDesk mit Matrix42 am 19. Oktober
ServiceDesk = Ordnung, Reporting & kontinuierliche Verbesserung am 2. November

Auch das Thema IT-Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden:
IT-Security mit ESET – auch in virtuellen Umgebungen (Webinar) am 5. Und 12. Oktober

Neuigkeiten von der Citrix Synergy

Seit gestern findet die Citrix Synergy in Orlando, Florida statt. Auch Makro Factory hat es sich nicht nehmen lassen, auf der größten alljährlich stattfindenden Kundenmesse des Softwarekonzerns dabei zu sein.
Workspace Cloud
Den Auftakt der dreitägigen Synergy Veranstaltung machte Citrix am 12. Mai mit der Enthüllung der neuen Workspace Cloud-Lösung. Laut Aussage von Jessie Lipson, Vice President und General Manager für Citrix Workspace Cloud, handelt es sich hierbei um eine neue Plattform, die entwickelt wurde, um eine Vielzahl von Anwendungen, Dokumenten und Tools für die Zusammenarbeit on-demand anzubieten.

Moderne Arbeitsplätze sind längst nicht mehr an definierte Orte oder Geräte gebunden. Unternehmen stehen unter dem ständig steigenden Druck eine Lösung anzubieten, die neue Geräte, Applikationen und Arbeitsstile in einer einzigen Infrastruktur vereinigt. Dieser nahtlose Zugang zu Informationen erstreckt sich ferner über Bring-your-own-Device (BYOD)-Konzepte und setzt IT-Sicherheit sowie Anwenderfreundlichkeit voraus. Die Workspace Cloud basiert darauf, dass alle Windows Anwendungen, Web-Applikationen, mobilen Services, Desktops und Dokumente zusammengeführt werden und geräte- sowie netzwerkunabhängig genutzt werden können.

Während Citrix nicht der erste Cloud-Anbieter am Markt ist, so soll diese Plattform schneller, einfacher und preiswerter als die seiner Marktbegleiter sein. Die Citrix Workspace Cloud-Lösung basiert auf dem etablierten HDX-Protokoll sowie dem Netzwerk-Optimierungstool NetScaler. Bei der Eröffnung erklärte Citrix, dass Workspace Cloud eine neue Kontrollebene bietet, die on-premise und Cloud-Lösungen miteinander verschmelzen lässt und ebenso sichere wie mobile Arbeitsplätze erstellt.

Citrix stellt mit dem Konferenztool GoToMeeting und der Dokumenten-Sharing-Lösung ShareFile bereits erste eigene Workspace Services in die Cloud. Der Fokus des Herstellers bleibe jedoch auf der leistungsfähigen Infrastruktur und der schnellen Provisionierung von Software-Services mittels XenApp und XenDesktop.
Neue Produkte auf der Synergy
Im Zuge der IT-Transformation kündigte Citrix Präsident und CEO Mark Templeton Updates für XenServer 6.5 und NetScaler SDX sowie eine Supportverlängerung für XenApp 6.5 bis […]

Hier kommt die Maus – X1 von Citrix

Makro Factory berichtete bereits Anfang des Jahres, dass Citrix nun auch unter die Hardware-Hersteller geht: Auf der Citrix Summit, die vom 14. bis zum 16. Januar in Las Vegas stattfand, verkündete der Softwarekonzern, dass sich mit dem neuen Release des Citrix Receivers zentral gehostete VDIs nun auch auf dem iPad per Maus steuern lassen.

Millionen Nutzer würden lieber an einem Tablet arbeiten, anstatt noch ein Notebook mitschleppen zu müssen. Zahlreiche auf Windows-basierende Unternehmensapplikationen können bislang nicht nativ auf iOS dargestellt werden. Der Workaround besteht darin, die Applikationen auf Servern zu hosten und über Virtualisierungs-Software von mobilen Endgeräten darauf zuzugreifen. Die Problematik besteht darin, dass die meisten Applikationen zur Nutzung mit Tastatur und Maus entwickelt wurden. Da iOS die Verwendung einer Bluetooth-Maus Stand heute jedoch nicht unterstützt, gelangten Nutzer von Tablets schnell an ihre Grenzen. Eine umfassende Bearbeitung von Dokumenten allein auf dem iPad ist in Ermangelung von Eingabegeräten schier nicht möglich gewesen.

Doch nun hat Citrix die X1 Maus entwickelt, die energiesparend über Bluetooth mit dem Tablet kommuniziert und sich mit speziellen Apps von Citrix verwenden lässt. Die Besonderheit der X1 Maus besteht darin, dass deren Bewegungen über den auf dem iPad installierten Citrix Receiver übertragen werden. Die Maus ist nicht nur mit iPads, sondern auch mit iPhones und Android-basierten Endgeräten kompatibel. Voraussetzung ist ein Bluetooth-4.0-taugliches Gerät, also mindestens ein iPad 3 oder ein iPhone 4s.

Zunächst handelte es sich bei der X1 Maus (X1 für „experience first“) um einen Prototypen. Citrix wollte testen, wie dieses Produkt vom Markt angenommen wird. Doch von Anfang an war die Nachfrage nach diesem Eingabegerät sehr hoch. Die Kombination der Mobilität des iPads mit der Sicherheit der Citrix Virtualisierungs-Umgebung war bis dato unerreicht. Auch Makro Factory hat die Maus ausführlich getestet […]

Was tun gegen Cyberkriminalität?

Die von KPMG und TMS Emnid durchgeführte Studie e-Crime – Computerkriminalität in der deutschen Wirtschaft 2015 belegt, dass Cyberangriffe auf Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren drastisch zugenommen haben. Mit 55 Prozent stehen Finanzdienstleister dabei besonders im Fokus.

Erst kürzlich fand der größte Datendiebstahl in der Geschichte des Internets statt, so das US-Justizministerium. Drei Hacker konnten über eine Milliarde E-Mail-Daten stehlen. Durch die an diese Adressen versandten Spam-Mails konnten die Verdächtigen mehrere Millionen Dollar erbeuten.

Die Lösung liegt in der Prävention. Doch durch immer größer werdende Komplexität der IT-Systeme sowie einen Mangel an Fachkräften sehen sich viele Unternehmen nicht in der Lage, sich dieser neuen Form von Kriminalität zu stellen. Eine besondere Herausforderung liegt darin, dass es nicht das typische e-Crime-Delikt gibt, sondern sich Firmen gegen alle möglichen, ihnen oftmals unbekannten, Risiken wappnen müssen. Aus diesen Gründen empfehlen wir, eine Schwachstellenanalyse durchzuführen.

Umsatz- und Produktivitätseinbußen durch Rekordstreik

Rekordstreik! Seit heute früh um zwei Uhr bis einschließlich Sonntag neun Uhr läuft der längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn.

Der Güterverkehr steht sogar bereits seit Montagnachmittag still. Besonders betroffen hiervon sind neben der Post die Automobil- und Stahlindustrie: Lager leeren sich, die Produktion kann nicht wie normal weiter laufen, im schlimmsten Fall kommt es sogar zu Produktionsausfällen. Durch den Streik entsteht ein Schaden von 50 bis 100 Millionen Euro pro Tag, so die Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Doch auch unabhängig vom Güterverkehr kommt es zu massiven Einschränkungen in ganz Deutschland. Laut Ersatzplan fährt nur noch ein Drittel aller Fernzüge. Die Züge, die fahren, sind völlig überfüllt. Viele Passagiere müssen stehen und auch die Lüftung kommt kaum noch nach. Die Fahrten dauern länger und sind mit langen Wartezeiten verbunden. Nicht jeder hat die Möglichkeit, auf ein Auto umzusteigen. Taxi oder Übernachtungen werden nur in wenigen Ausnahmefällen gezahlt.

Auch auf den Straßen hat der Streik negative Auswirkungen und sorgt für außergewöhnlich viel Verkehr. Allein in Nordrhein-Westfalen entstanden heute Morgen insgesamt fast 200 Kilometer Stau, in Baden-Württemberg waren es „nur“ 55 Kilometer.

Unternehmen leiden unter Umsatzeinbußen durch Verspätungen. Arbeiten während der langen Zugfahrten ist unmöglich, entspanntes Telefonieren während der ewig-dauernden Staus ist zwar eine Option, jedoch auch keine zufriedenstellende Lösung. Besprechungstermine werden verschoben oder können gar nicht eingehalten werden und allein die Anreise zum Arbeitsplatz wird zum Abenteuer. Heute mehr denn je ist eine mobile Arbeitswelt gefragt. IT ist nicht mehr nur ein notwendiges Übel, das keiner versteht, sondern hilft, Prozesse im Wandel der Gesellschaft anzupassen.

Auch ohne Ausnahmesituationen wie diese ist Reisezeit oft verlorene Zeit. Nicht ohne Grund nutzt beispielsweise John Chambers, CEO von Cisco, seine Zugfahrten, um sich auf den unterschiedlichen Streckenabschnitten mit diversen […]